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MUSIK UND CLUBKULTUR

Charlotte de Witte: Bass für die Basis

Charlotte de Witte widmet die Erlöse ihrer EP „The Resistance“ der Nighttime Foundation. Das berichtet DJ Mag.

28. September 2026Ausgabe #048
Schwebende schwarze Schallplatte in einem leeren Club mit cyanfarbenem und magentafarbenem Licht; KI-Symbolbild.
Schwebende schwarze Schallplatte in einem leeren Club mit cyanfarbenem und magentafarbenem Licht; KI-Symbolbild.

Charlotte de Witte verbindet ihre EP „The Resistance“ mit Unterstützung für die Nighttime Foundation. DJ Mag berichtet, dass die Erlöse der am 24. September bei KNTXT erschienenen Veröffentlichung an die Organisation gehen. [1] Die Stiftung beschreibt ihre Arbeit mit den Schwerpunkten Innovation, Bildung und Gemeinschaft. [2]

Wie hoch die Unterstützung ausfällt und welche konkreten Projekte dadurch finanziert werden, geht aus den hier geprüften Angaben nicht hervor. Eine Wirkungsbilanz wäre deshalb verfrüht.

AQ-Kommentar

Die kleinen Clubs sind keine entbehrliche Vorstufe vor dem eigentlichen Geschäft. Dort probieren DJs aus, scheitern, lernen und finden ihr Publikum. Ein Festival kann einen Star buchen. Eine lebendige Szene muss ihn erst hervorbringen.

Wer Clubkultur feiert, sollte daher auch ihre unspektakulären Voraussetzungen ernst nehmen: Räume, verlässliche Organisation und Menschen, die den Betrieb tragen. Die Nebelmaschine allein besitzt leider keine Ausbildung zum Kulturretter.

Charlotte de Wittes Ansatz verdient Aufmerksamkeit, weil er musikalische Reichweite mit Unterstützung verbindet. Wie viel er bewirkt, sollte später an nachvollziehbaren Ergebnissen gemessen werden. Ein Spendenversprechen ist ein Anfang. Ein dauerhaft tragfähiger Club ist das interessantere Ende.

Quellen

  1. DJ Mag, 25.09.2026
  2. Nighttime Foundation, Selbstdarstellung

Redaktionsstand: 28. September 2026 · 08:30 Uhr MESZ.

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