AQUACHOICE
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ · AUTOMATISIERUNG

ChatGPT Work reagiert jetzt auf Gmail, Slack und GitHub

Aufgaben in ChatGPT Work können inzwischen durch Ereignisse ausgelöst werden. Damit startet eine Aufgabe, wenn eine passende Nachricht oder Aktivität eintrifft – statt einen Dienst regelmäßig ohne Anlass zu prüfen.

28. August 2026 · Morning BriefingFakten und Haltung getrennt
Textfreie Technologieillustration mit generischen E-Mail-, Chat- und Code-Symbolen, die in einen leuchtenden Automatisierungskern fließen.

Die Kurzfassung

Unterstützt werden unter anderem neue Gmail-Nachrichten, neue Nachrichten in freigegebenen Slack-Kanälen und unterstützte Aktivitäten an GitHub Pull Requests.

Drei praktische Beispiele

Gmail: Eine neue Angebotsanfrage wird zusammengefasst und die nächsten Schritte werden vorbereitet.

Slack: Ein Projektkanal wird bei neuen Beiträgen auf relevantes Kundenfeedback geprüft.

GitHub: Änderungen an einem Pull Request werden zusammengefasst und auf mögliche Probleme untersucht.

Polling gegen Event Triggering

Beim klassischen Ansatz lautet die Aufgabe: „Prüfe jede Stunde meinen Posteingang.“ Das erzeugt viele Prüfungen, bei denen nichts passiert. Ein Event-Trigger startet erst, wenn das passende Ereignis gemeldet wird.

Verfügbarkeit und Kontrolle

Nach der aktuellen OpenAI-Dokumentation stehen Ereignis-Trigger berechtigten Nutzern von Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sowie entsprechenden Healthcare-Workspaces zur Verfügung. Free und Go sind derzeit ausgeschlossen.

Aktionen, die eine Freigabe benötigen, werden nicht einfach selbständig ausgeführt. ChatGPT hält an und wartet auf die menschliche Bestätigung.

Aquachoice-Standpunkt

Genau hier wird KI praktisch. Gute Automatisierung bedeutet nicht, möglichst viel Kontrolle abzugeben. Sie lässt langweilige Routinearbeit verschwinden und behält wichtige Entscheidungen beim Menschen.

Quellen