AlphaTheta hat die OneLibrary-Unterstützung von VirtualDJ angekündigt. Das Format soll vorbereitete Sammlungen samt wichtigen Bibliotheksdaten über USB auf unterstützter Hardware nutzbar machen. Eine passende VirtualDJ-Version bleibt Voraussetzung. [1]
AQ-STANDPUNKT Das klingt weniger spektakulär als ein neuer Effekt mit blinkendem Knopf. Für den Arbeitsalltag am DJ-Pult kann genau solche unscheinbare Technik aber wertvoll sein. Wer Musik vorbereitet, will sich um Auswahl, Dramaturgie und Übergänge kümmern – nicht um die Frage, in welchem digitalen Vorgarten seine Cue-Punkte gerade wohnen.
Offene Schnittstellen verdienen deshalb Aufmerksamkeit. Nicht weil jedes Herstellerwort automatisch ein Fortschritt wäre, sondern weil der Nutzen am Ende beim Anwender ankommen sollte. Die spannende Messlatte ist simpel: Spart das Verfahren tatsächlich Arbeit, ohne neue Fehlerquellen zu schaffen?
Ein eigener Praxistest liegt diesem Beitrag nicht zugrunde. Mein praktischer Rat bleibt daher bodenständig: Eine kleine Sammlung exportieren, auf dem tatsächlich verwendeten Gerät testen und erst danach den kompletten Auftritt darauf aufbauen. Das bewährte Backup bleibt dabei.
Die Tanzfläche ist ein guter Ort für musikalische Experimente. Für einen unangekündigten Datenformat-Test ist sie eher mäßig geeignet.
Quellen
Redaktionsstand: 19. September 2026 · 06:14 Uhr MESZ.
